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| Ludwigshafen: Feuerwehrmann angegriffen |
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| Wednesday, 6. February 2008 | |
![]() Der Polizei zufolge hatte ein 37-Jähriger, in der Türkei geborener Mann, einen 49-Jährigen als Angehörigen der Feuerwehr Ludwigshafen in einer Gaststätte erkannt. Daraufhin beleidigte der 37-Jährige den Älteren und machte ihm auch Vorhaltungen wegen des Feuerwehreinsatzes am Danziger Platz vom vergangenen Sonntag. Der 49-Jährige ging auf das Verhalten des Gastes nicht ein. Der Wirt verwies den erregten Mann des Lokals. Daraufhin beschädigte der Mann mehrere Blumenkübel und Pflanzen. Kurze Zeit danach sei der jüngere Mann erneut in die Gaststätte gestürmt und habe dem 49-Jährigen einen Schlag auf den Oberkörper versetzt, so dass dieser rücklings von seinem Stuhl an der Bar stürzte und sich so schwer verletzte, dass er in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Gegen den Angreifer wird eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Körperverletzung bei der Staatsanwaltschaft Frankenthal vorgelegt. Wie die Rheinische Post berichtet, hat die türkischstämmige SPD-Bundestagsabgeordnete
Lale Akgün unterdessen den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan wegen
seiner Forderung nach eigenen Ermittlern bei der Aufklärung des
verheerenden Hausbrands in Ludwigshafen kritisiert. "Dass Erdogan
eigene Ermittler nach Deutschland schicken will, ist eine rein
innenpolitisch motivierte Aktion. Er will zuhause punkten", sagte
Akgün der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinische Post"
(Donnerstagausgabe). Erdogan habe in seinem Land derzeit einige
Krisen zu meistern und trage nun die türkische Innenpolitik nach
Deutschland. "Das sollten wir nicht zulassen. Die Kommentare von
außen sind wenig sinnvoll", so Akgün. "Ich lebe seit 46 Jahren in
Deutschland und vertraue der deutschen Polizei." Auch die heftigen Reaktionen der türkischen Medien kritisierte Akgün, Mitglied der deutsch-türkischen Parlamentariergruppe im Bundestag, scharf. "Sie belasten mit ihren Vorverurteilungen das deutsch-türkische Verhältnis." Man solle in Ruhe das Ergebnis der Ermittlungen abwarten, bevor man sich ein Urteil erlaube, so Akgün. (eigener Bericht/ots) |
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